Donnerstag, 26. März 2026
Mütterchen
negolium, 11:30h
Letztens habe ich ein ganz altes Mütterchen gesehen, die mit ihrem Rollator auf dem Bürgersteig unterwegs war. Sie war wirklich schon sehr alt und hatte Mühe damit, nur geradeaus zu gehen. Ihr Rücken war leicht gebeugt und sie hat sich die ganze Zeit über an den Griffen ihres Gefährts festgehalten. Und sie war wirklich nicht sehr schnell auf den Beinen, das konnte man so sagen.
Genau so war sie dort unterwegs und dann beobachtete ich, wie sie sich in diesem Moment dazu anschickte, auf die Straße zu gelangen. Ganz offensichtlich wollte sie sie überqueren und war aus diesem Grund auf dem Weg zur Bordsteinkante. Sie ging ein paar unsichere Schritte und dann war sie genau an dieser Stelle angekommen.
Und nun schickte sie sich dazu an, nach unten auf den Asphalt zu gelangen. Langsam schob sie ihr Gefährt voran und dann kamen die vorderen beiden Räder unten auf der Straße auf. Das war geschafft und einen Augenblick darauf folgte sie selbst und trat einen Fuß nach dem anderen nach unten. Nun endlich war sie angekommen und jetzt ging sie los und war auf der Straße unterwegs.
Das war sie und dann habe ich einen jungen Mann gesehen, der mit seinem Fahrrad auf genau dieser Straße fuhr. Er fuhr auffallend schnell und hatte es allem Anschein nach eilig. Der junge Erwachsene trat kräftig in die Pedale und schlug eine wirklich sehr hohe Geschwindigkeit an. Genau so war er hier unterwegs und er hielt dieses Tempo die ganze Zeit über.
Und dann allerdings gab es noch etwas zu ihm zu sagen, denn der junge Mann schaute nicht vor sich auf die Straße, sondern auf sein Handy, das er mit einer Hand hielt. Sein Blick war die ganze Zeit auf den magischen Display gerichtet und er nahm nichts anderes wahr. Wie gebannt schaute er auf den Bildschirm und konnte gar nicht mitbekommen, was vor ihm los war.
Genau so sah ich diesen jungen Mann und dann plötzlich rief ich ihm etwas zu. „Vorsicht, da ist eine alte Dame auf der Straße!“
Der Mann auf dem Fahrrad hörte mich das sagen und plötzlich ging sein Blick auf. Von einem Augenblick auf den anderen wirkte er hektisch und nun bremste er mit voller Kraft. Die Bremsklötze griffen und dann blieb er stehen und rührte sich von einem Augenblick auf den anderen nicht mehr.
Es kam genau so, dann allerdings trat ein vollkommen verblüffter Ausdruck auf das Gesicht dieses Mannes. Vor ihm war niemand auf der Straße zu sehen, fiel ihm plötzlich auf. Die Straße war vollkommen frei und er war der Einzige, der auf ihr unterwegs war.
„Sorry“, rief ich ihm zu. „Diese alte Dame habe ich nicht hier auf der Joachimstraße gesehen, sondern auf der Leostraße eben. Mein Fehler.“
Der junge Mann hörte mich das sagen und nun in diesem Moment warf er mir einen vollkommen verdatterten Blick zu. Er konnte scheinbar nicht glauben, was soeben gerade passiert war.
Naja, dachte ich dann. Das Leben ist eben voller Überraschungen.
Genau so war sie dort unterwegs und dann beobachtete ich, wie sie sich in diesem Moment dazu anschickte, auf die Straße zu gelangen. Ganz offensichtlich wollte sie sie überqueren und war aus diesem Grund auf dem Weg zur Bordsteinkante. Sie ging ein paar unsichere Schritte und dann war sie genau an dieser Stelle angekommen.
Und nun schickte sie sich dazu an, nach unten auf den Asphalt zu gelangen. Langsam schob sie ihr Gefährt voran und dann kamen die vorderen beiden Räder unten auf der Straße auf. Das war geschafft und einen Augenblick darauf folgte sie selbst und trat einen Fuß nach dem anderen nach unten. Nun endlich war sie angekommen und jetzt ging sie los und war auf der Straße unterwegs.
Das war sie und dann habe ich einen jungen Mann gesehen, der mit seinem Fahrrad auf genau dieser Straße fuhr. Er fuhr auffallend schnell und hatte es allem Anschein nach eilig. Der junge Erwachsene trat kräftig in die Pedale und schlug eine wirklich sehr hohe Geschwindigkeit an. Genau so war er hier unterwegs und er hielt dieses Tempo die ganze Zeit über.
Und dann allerdings gab es noch etwas zu ihm zu sagen, denn der junge Mann schaute nicht vor sich auf die Straße, sondern auf sein Handy, das er mit einer Hand hielt. Sein Blick war die ganze Zeit auf den magischen Display gerichtet und er nahm nichts anderes wahr. Wie gebannt schaute er auf den Bildschirm und konnte gar nicht mitbekommen, was vor ihm los war.
Genau so sah ich diesen jungen Mann und dann plötzlich rief ich ihm etwas zu. „Vorsicht, da ist eine alte Dame auf der Straße!“
Der Mann auf dem Fahrrad hörte mich das sagen und plötzlich ging sein Blick auf. Von einem Augenblick auf den anderen wirkte er hektisch und nun bremste er mit voller Kraft. Die Bremsklötze griffen und dann blieb er stehen und rührte sich von einem Augenblick auf den anderen nicht mehr.
Es kam genau so, dann allerdings trat ein vollkommen verblüffter Ausdruck auf das Gesicht dieses Mannes. Vor ihm war niemand auf der Straße zu sehen, fiel ihm plötzlich auf. Die Straße war vollkommen frei und er war der Einzige, der auf ihr unterwegs war.
„Sorry“, rief ich ihm zu. „Diese alte Dame habe ich nicht hier auf der Joachimstraße gesehen, sondern auf der Leostraße eben. Mein Fehler.“
Der junge Mann hörte mich das sagen und nun in diesem Moment warf er mir einen vollkommen verdatterten Blick zu. Er konnte scheinbar nicht glauben, was soeben gerade passiert war.
Naja, dachte ich dann. Das Leben ist eben voller Überraschungen.
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Eine Cartoon-Idee
negolium, 11:26h
Zu sehen ist ein Mann, der neben einem Baum steht und gerade dabei ist, sich an einem der Äste zu erhängen. Neben diesem Mann steht ein anderer Mann, der das Ganze mit seiner Handykamera aufnimmt.
Mann mit Handy: „Könnten Sie für die Zuschauer ein wenig lächeln?“
Mann: „Nein, das können Sie dann nachher machen.“
Mann mit Handy: „Könnten Sie für die Zuschauer ein wenig lächeln?“
Mann: „Nein, das können Sie dann nachher machen.“
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Balgen
negolium, 11:25h
Die Leute balgen sich nicht, weil sie so unterschiedliche Ansichten haben, sondern weil sie sich so ähnlich sind.
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