Dienstag, 17. Februar 2026
Monatsmarke
Vor dreißig Jahren war dieses Häuschen auf dem Belsenplatz kein Kiosk, sondern eine Verkaufsstelle der Rheinbahn. Hier an dieser Stelle konnte man Fahrkarten kaufen und die gerade erst eingeführten Monatsmarken erstehen. Genau das war hier möglich und die Leute nahmen diesen Service auch gerne an.
Und auch ich kam eines Tages genau hierhin, weil ich eine dieser neumodischen Monatsmarken erstehen wollte. Als ich dann dort eintraf, wartete etwas auf mich, das damals noch ganz normal war. Vor dem Schalter hatte sich eine Schlange aus Kunden gebildet, die bis durch die Tür vor das Häuschen reichte. Kein ungewöhnlicher Anblick für die damalige Zeit und ich stellte mich dann eben an.
Genau so war es und nun stand ich also in der Reihe und kam Schritt für Schritt voran. Die wackere Rheinbahnangestellte arbeitete einen Kunden nach dem anderen ab und so ging es stetig vorwärts. Einer nach dem anderen kam an die Reihe und die anstehenden Kunden gingen mit jedem Mal einen Schritt weiter. Und auch ich ging Schritt für Schritt vor und dann war bald nur noch eine einzige Frau vor mir an der Reihe.
Bei dieser Frau war es nun so, dass auch sie eine ganz bestimmte Monatsmarke haben wollte. Kein Problem und die Rheinbahnangestellte nahm einfach eine hervor, legte sie auf den Schalter und nannte den Preis. Alles ganz normal, dann aber merkte die Kundin plötzlich auf. Auf einmal sagte sie, dass sie dachte, dass der Preis für diese Marke nicht 40 Mark 50 betrug, sondern 30 Mark 50. Genau das sagte sie und fügte hinzu, dass sie das von jemandem gehört hatte. Es war scheinbar so und dann aber antwortete die freundliche Angestellte, dass der Preis tatsächlich 40 Mark 50 betrug. Das wunderte die Kundin und wieder sagte sie, dass sie etwas ganz anderes gehört hatte. Ja, meinte die Angestellte darauf, aber der Preis war wirklich dieser hier.
Diese Frau, die vor dem Schalter stand, wunderte das über alle Maßen und dann sagte sie noch einmal, dass sie von diesem anderen Preis gehört hatte. Ja, antwortete die Angestellte freundlich, aber der Preis betrug wirklich 40 Mark 50. Aber sie hatte doch gehört, dass er 30 Mark 50 betrug. Ja, aber das war nicht der richtige Preis. Aber sie hatte das so gehört. Ja. Aber es stimmte eben nicht. Aber ihr war das so gesagt worden. Gut, dann war ihr das so gesagt worden, aber der Preis war eben dieser.
Die Kundin fand das immer noch erstaunlich und von nun an wiederholte sie fortwährend, dass sie etwas ganz anderes gehört hatte. Sie sagte es wieder und wieder und immer wieder und hörte nicht auf damit. Es kam noch einmal aus ihrem Mund und noch einmal und dann wieder und wieder. Und es war immer dasselbe, denn sie sagte immerzu, dass ihr von diesem anderen Preis erzählt worden war. Noch einmal und noch einmal und wieder und wieder. Und es nahm kein Ende und die wackere Bahnangestellte konnte nichts tun, als sich zu wiederholen. Es war dieser Preis und nicht dieser andere.
Es ging für geschlagene drei Minuten so und dann wurde der ein oder andere Kunde unruhig. Ein Mann beschwerte sich und wollte haben, dass es bitte weiterging. Er musste langsam los und er hatte keine Zeit, sagte er. Das war er und bald wurde noch ein Mann und kurz darauf eine Frau unlustig. Auch diese beiden wollten, dass es weiterging und sie langsam an die Reihe kamen. Der Mann sagte, dass das doch nicht so schwer sein kann und die Frau fügte hinzu, dass das mal wieder typisch für die Rheinbahn war.
Diese Kommentare mehrten sich dann, das allerdings hielt diese Kundin nicht davon ab, sich immer weiter zu wiederholen. Sie wunderte sich, dass der Preis für diese Monatsmarke 40 Mark 50 betrug, wo sie doch gehört hatte, dass es nur 30 Mark 50 sein sollten. Sie fuhr weiter damit fort, das zu sagen und bei jedem Mal antwortete die Angestellte, dass es eben nun einmal dieser Preis war. Und es ging weiter auf diese Weise und weiter und es nahm kein Ende. Eine weitere Minute verstrich und dann wieder eine und dann waren tatsächlich ganze fünf Minuten daraus geworden. Und diese beiden waren immer noch nicht zu einem Ende gekommen.
Und dann plötzlich kam ein Kunde von draußen rein und das aber mit seinem Fahrrad. Die Bahnangestellte machte das aufmerksam und nun sagte sie zu dem jungen Mann, dass er hier nicht mit dem Rad reinkommen konnte. Er konnte schon reinkommen, aber das Fahrrad musste er draußen lassen. Das war das und außerdem sollte er sich bitte auch hinten in der Reihe anstellen und sich nicht vordrängeln. Das sagte die Bahnangestellte und in diesem Moment dachte ich bei mir, dass es ja auf dem Fahrrad nicht zu weit sein würde, wenn er das Ende der Schlange erreichen wollte.
Nach dieser kleinen Unterbrechung ging es dann weiter zwischen den beiden Frauen. Die Kundin fuhr fort, diese eine Sache zu sagen und die Bahnangestellte antwortete ihrerseits, was sie schon die ganze Zeit über geantwortet hatte. Es ging hin und her und hin und her und es schien nie ein Ende zu finden. Und es vertickten noch ein paar Minuten.
Dann allerdings fand es irgendwann doch ein Ende, denn die Kundin hörte endlich damit auf. Jetzt plötzlich, nach etwa zehn Minuten, ließ sie es dabei bewenden und verabschiedete sich, ohne etwas gekauft zu haben. Sie wandte sich ab und kurz darauf war sie durch den Eingang verschwunden. Genau so kam es und ich glaubte die Erleichterung aller Anwesenden förmlich spüren zu können.
Gut, und dann war ich also an der Reihe und konnte loslegen. Ich trat vor den Schalter und wurde gefragt, was ich gerne hätte. Ich antwortete auf diese Frage und dann sagte ich: „Zwei Mohnbrötchen und zwei Mehrkorn.“
Und lächelte dabei.

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Eine Cartoon-Idee
King Kong steht in der Düsseldorfer Innenstadt vor einer Filiale von Ansons.
Mann aus der Filiale: „Sie müssen schon reinkommen, wenn Sie etwas kaufen wollen.“
King Kong: „Deutschland ist eine Servicewüste geworden.“

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Montag, 16. Februar 2026
Eine Idee für einen Cartoon
Zwei Jungen stehen auf einer Wiese und schauen nach oben in die Luft. Über den Köpfen der beiden schwebt eine Drohne, die sie genau im Auge hat.
Junge 1: „Ist das eine russische Drohne?“
Junge 2: „Nee, das sind meine Eltern.“

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Die Umfrage
Meine Frau ist Pathologin. Die kann einen krank machen. Meine Frau sagt zu mir, dass ich nicht arbeitslos sein muss, nur weil ich Hartz 4 beziehe. Was soll das denn heißen, frage ich meine Frau, wenn man Hartz 4 bezieht, ist man doch arbeitslos. Ja, sagt sie, aber nur weil man arbeitslos ist, muss man nicht automatisch arbeitslos sein.
Ich verstehe meine Frau manchmal nicht und sie muss mir das jetzt mal erklären. Sie sagt, dass ich mich trotz Hartz 4 nützlich machen könnte. Ich könnte ja irgendwie eine kleine Aufgabe übernehmen und ein bisschen Geld damit verdienen. Oder fehlt mir die Motivation, fragt sie mich.
Nein, antworte ich ihr, es fehlt mir nicht die Motivation. Es fehlt mit an Nötigung, weil ich es ja nicht brauche. Ich bekomme doch Hartz 4, sage ich ihr. Ja, meint sie, aber ich könnte trotzdem was anderes machen, als immer nur dasitzen und aus dem Fenster schauen. Naja, denke ich, theoretisch könnte ich das machen, aber was soll ich denn tun?
Und dann fängt meine Frau an zu schwatzen und lässt mich von etwas wissen, was sie neulich erfahren hat. Im Internet, sagt sie, kann man Umfragen machen und ein bisschen was damit dazuverdienen. Umfragen, frage ich sie. Ja, Umfragen, sagt sie. Es ist nämlich so, dass die großen Konzerne an allen möglichen Informationen über ihre Kunden interessiert sind. Die wollen wissen, was man kauft und was man von ihren Produkten hält und wie man diese Produkte sieht.
Genau das verschwatzt sie mir und dann sage ich ihr aber, dass diese großen Konzerne doch ganz sicher an den normalen Leuten interessiert sind. Genau das, antwortet sie und nickt mir aufmunternd zu. Aber ich bin doch gar nicht einer dieser normalen Leute, sage ich dann. Was, fragt meine Frau. Du willst nicht normal sein? Natürlich bist du normal. Wenn du nichts zu tun hast, fällt dir nichts anderes ein, als vor dem Fenster zu sitzen und rauszuschauen. Das ist vollkommen normal, sagt meine Frau.
Naja und dann habe ich darüber nachgedacht und fand diese Sache doch interessant. Warum nicht, habe ich mir gesagt und bald darauf habe ich es mal versucht. Am nächsten Tag habe ich mich bei ein paar dieser Umfrageforen angemeldet und angefangen, mir die virtuosen Fragebögen anzuschauen. Es waren dann auch einigermaßen viele, wie man gut feststellen konnte und sie galten ganz unterschiedlichen Produkten und es war wirklich alles darunter, an das man nur denken konnte. Die großen Konzerne befragen einen zu allem und wirklich auch allem, an das man nur denken kann. Es gibt nichts, worüber sie nicht deine Meinung wissen wollen, egal, ob es eine Fluggesellschaft ist oder ein Potenzmittel, das einen angeblich abheben lässt. Alles ist darunter und wirklich alles.
Ich habe es dann mit einer dieser Umfragen versucht und musste dann aber erstmal meine persönlichen Angaben angeben. Sie wollten wissen, ob ich ein Mann oder eine Frau oder sonstwas bin. Das mit dem Sonstwas habe ich nicht richtig verstanden, aber man kann bei solchen Umfragen nicht nachfragen. Habe ich dann auch nicht gemacht und angegeben, dass ich ein Mann bin. Das war das und dann kamen auch schon die nächsten Fragen. Sie wollten wissen, was mein Alter ist und haben gleich dazu gesagt, dass ich unbedingt ehrlich sein sollte. Es macht keinen Sinn, wenn ein 16jähriger prahlen will, indem er sagt, dass er schon über 80 ist und deswegen sollte genau das unterlassen werden. Habe ich dann auch nicht gemacht, bin ja auch nicht 16 oder 80 und habe dann mein richtiges Alter angegeben. Ich bin männlich und 54 Jahre alt.
Das hatte ich dann schonmal angegeben, aber sie wollten tatsächlich noch mehr wissen. Als nächstes haben sie mich gefragt, was meine Postleitzahl ist. Sie wollten also wissen, in welcher Stadt ich wohne und in welchem Bezirk ganz genau. Normalerweise würde ich Informationen wie diese niemals rausgeben, aber es war ja schließlich so, dass mir für diese Umfrage ein Gesamtbetrag von 20 Cent in Aussicht gestellt worden war. Das hat mich überzeugt und dann habe ich ihnen eben meine Postleitzahl gegeben. Für mich war das vollkommen in Ordnung und dann aber sollte ich noch ein paar Fragen mehr beantworten, bevor wir richtig loslegen konnten. Als nächstes wollten sie wissen, ob ich ledig bin oder verheiratet. Das ist bei mir nicht ganz einfach zu sagen, weil ich in der Wohnung in jedem Fall verheiratet bin, im Bett aber vollkommen ledig. Das ist schon seit 10 Jahren so und wenn mir am Abend langweilig ist, setze ich mich vor das Fenster und schaue auf die Straße hinaus.
Aber ich wusste schon, was sie gemeint haben und ich konnte dann doch die richtige Antwort geben. Ich habe also ledig angeklickt und damit war auch das schon gelaufen. Das hatten wir dann also, aber es ging tatsächlich immer noch weiter. Als nächstes wollten sie von mir wissen, wen ich wähle. Das ist seltsam, weil ich als verheirateter Mann ja gar keine Wahl habe, aber dann ist mir aufgefallen, dass sie damit die politischen Parteien gemeint haben. Sie wollten also wissen, ob ich links bin oder rechts oder mich nicht so richtig entscheiden kann oder ob es mir unter Umständen egal ist. Ich sollte das entsprechende Feld anklicken und naja, ich habe dann auch das getan. Ich habe also meine politische Gesinnung angegeben und damit hatten sie auch das von mir erfahren. Gut, und dann waren wir tatsächlich soweit und nun konnte es richtig losgehen. Und jetzt in diesem Moment habe ich erfahren, zu welchem Produkt sie mich befragen wollten.
Es ging um Käsewürfel. Gemeint waren diese ganz kleinen Käsewürfel, die in einer durchsichtigen Plastikschale abgepackt werden und auf denen vorne eine glückliche Kuh zu sehen ist. Genau dazu wollten sie jetzt alles von mir erfahren.
Und dann ging es auch schon los und sie haben mir die erste Frage gestellt. Man wollte von mir wissen, ob mir diese Packung mit den Käsewürfeln schon mal in einem Supermarktregal aufgefallen war. Ich habe nein angegeben, weil ich diese Art Käsewürfel nicht kenne. Das war meine Antwort und nun gleich als nächstes wollten sie wissen, warum mir diese Käsewürfel nie aufgefallen waren. Liegt es daran, dass ich immer sehr schnell bin, wenn ich durch einen Supermarkt laufe oder liegt es daran, dass ich gar nicht an der Käsewand vorbeikomme? Oder gebe ich nichts auf Käse und schaue nie in diese Richtung? Naja, ich habe dann angegeben, dass sie nie da sind und sie mir deswegen nicht auffallen konnten.
Und genau das war die erste Frage, die sie hatten und dann ging es auch schon weiter im Text. Nun wollten sie etwas über meine Käsegewohnheiten wissen. Als was für einen Käsetyp würde ich mich beschreiben und was für ein Mensch bin ich denn so? Bin ich jemand, der sich selbstständig über Käse informiert oder sich von anderen Einkäufern zu diesem Thema beraten lässt? Höre ich anderen Menschen zu, wenn sie über Käse sprechen und äußere ich bei solchen Gelegenheiten selbst eine Meinung zu der Materie? Bin ich ein Kenner und kann mindestens zehn Käsesorten voneinander unterscheiden? Oder bin ich einer Käsetradition verbunden und kaufe Käse nur aus ganz bestimmten Ländern wie Frankreich oder Holland oder der Schweiz? Oder bin ich ein mehr heimatverbundener Käsetyp und kaufe nur Deutschen Käse? Genau das haben sie mich gefragt und wollten alles sehr genau wissen.
Das war das und dann haben sie mir weiter ihre Fragen gestellt und wollten noch mehr über diese Dinge wissen. Wenn ich zum Beispiel einen Käse kaufe, esse ich ihn dann am selben Tag noch auf oder teile ich ihn mir ein? Hält ein Käse für eine längere Zeit oder ist er schon am ersten Tag verschwunden? Und könnte ich mir vorstellen, dass ich einen Käse mit einer anderen Person teilen würde? Und wenn ja, wäre dieser Käse wie ein kleines Geschenk, das man jemandem gibt? Würde es mir Freude bereiten, den Käse zu teilen und würde ich ihn auch meinen Nachbarn anbieten? Würde ich ihn meiner Frau anbieten oder meinen Eltern oder meinen Kindern? Wäre ich stolz, jemandem einen Käse anzubieten und würde es mich freuen, wenn er den beschenkten Personen schmeckt? Und wäre solch ein Käse etwas, mit der ich in der Öffentlichkeit gerne gesehen werden würde?
Genau das wollten sie wissen und es ging für eine Weile so und danach kam dann der nächste Block an Fragen. Es ging weiter und jetzt sollte ich mir vorstellen, dass der Käse ein Mensch wäre. Ganz im ehrlich, ich sollte so tun, als wäre die Packung mit den Käsewürfeln ein personeller Mensch. Sie wollten, dass ich diesen Menschen beschreibe und dazu standen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Ist dieser Käse ein Nachbar, zu dem ich nur eine flüchtige Beziehung habe? Oder ist der Käse eine verwandte Person, zu der ich ein inniges Verhältnis habe? Oder ist der Käse eine heiße Liebesbeziehung, die nach einem Mal zu Ende war? Oder doch eine lange Romanze, an die man sich mit der Zeit gewöhnt hat? Oder er ist der Käse ein Mensch, den ich hasse und dem ich den Tod an den Hals wünsche? Genau das wollten sie wissen, aber es war schwer, eine Antwort zu geben, weil ich den Käse ja gar nicht kannte. Ich habe dann angegeben, dass er eine Frau ist, die ich mal gesehen, aber nie angesprochen habe. Es ging nicht anderes, denn die Option ‚kenne den Käse nicht‘ gab es nicht.
So, und das war es dann endlich. Damit waren wir am Ende dieser Befragung angekommen und ich hatte alle Angaben ordnungsgemäß gemacht. Und dann aber taucht vor mir eine Seite wie aus dem Nichts auf und man sagt zu mir, dass der Plausibilitätsalgorheuma erkannt hat, dass meine Antworten keinen Sinn ergeben. Meine Angaben haben sich widersprochen und waren unlogisch und aus diesem Grund konnten mir meine 20 Cent nicht ausgezahlt werden. Und das war es und ich hatte meine erste virtuose Umfrage hinter mich gebracht.
Naja. Danach habe ich dann mit meiner Frau darüber gesprochen und ihr gesagt, dass ich das nicht weiter machen wollte. Es ist mir zu anstrengend und außerdem bekommt man Vitamin A, wenn man zu lange auf einen Bildschirm schaut. Es war Schluss damit und ich habe dann wieder vor dem Fenster gesessen, wenn ich nichts zu tun hatte. Ist zumindest was Normales.

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Henne oder Ei
Was war zuerst da, die Henne oder das Ei? Auch ganz einfach, aber nur, wenn man es weiß. Das Ei war zuerst da, ganz sicher. Hennen haben sich aus einer vollkommen anderen Spezies entwickelt und so muss es an einer Stelle eine Beinahe-Henne gegeben haben, die ein Hennenei gelegt hat. Wirklich sehr einfach, aber nur, wenn man es weiß.

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Streichhölzer
Wie man (fast) jedes Streichholzrätsel löst. Auch ganz einfach, aber nur, wenn man es weiß. Man nimmt ein einzelnes Stäbchen und verwandelt damit eine Zahl in eine vollkommen andere Zahl. Dann legt man dieses Stäbchen senkrecht über das Gleichzeichen und verwandelt damit das Gleich in Ungleich. So einfach, aber nur, wenn man es weiß.

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1-100
Wie man die Zahlen von 1 bis 100 zusammenzählt und das in nur einem kurzen Augenblick? Ganz einfach, aber nur, wenn man es weiß. Man teilt die Zahlenreihe in der Mitte und addiert die Zahlen, die sich am nächsten stehen. 50 und 51 sind 101. 49 und 52 sind 101 und 48 und 53 ebenso. Und 1 und 100 sind auch 101. Zusammen bekommt man also 50 mal 101 und das sind 5050. Sehr einfach, aber nur, wenn man es weiß.

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Mensch und Affe
Der Mensch und der Affe finden, sie sind klüger als der jeweils andere. Ja, doch, denn die Menschen glauben, sie sind klüger als der Affe, aber der Affe glaubt seinerseits, er sei klüger als der Mensch.
Und wenn man nun den Menschen fragt, aus welchem Grund er sich für intelligenter als den Affen hält, so hat er sofort eine große Anzahl von Antworten für einen bereit. Die Menschen waren auf dem Mond, sagt er. Und die Menschen haben die höchsten Berge erklommen und die tiefsten Ozeane erforscht und sie haben alle Kontinente erobert. Und sie haben den Südpol erreicht und den Nordpol und sie haben es vollbracht, einen Lebensraum im Weltraum zu schaffen. All das haben die Menschen getan, während die Affen immer nur in den Bäumen rumhängen und Bananen essen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.
Und wenn man nun aber einen Affen fragt, aus welchem Grund er sich für intelligenter als der Mensch hält, hat auch er sofort eine große Anzahl an Antworten für einen bereit. Und man soll es nicht glauben, aber es sind die gleichen Antworten, die zuvor der Mensch gegeben hat.

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Eine Idee für einen Cartoon
Zwei Männer gehen unter einem Baum entlang, während auf diesem Baum zwei Vögel sitzen.
Mann zu anderem Mann: „Wenn die Vögel dein Gehirn hätten, würden sie rückwärts fliegen.“
Vogel zu anderem Vogel: „Auf sowas können auch nur die kommen.“

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Eine Cartoon-Idee
Neo und Rambo stehen vor einer geschlossenen Tür in einer U-Bahn. Neo hält eine Pistole in jeder Hand, während Rambo mit einem schweren Maschinengewehr bewaffnet ist.
Auf der anderen Seite der Tür sind auffallend viele Menschen zu sehen, die sich drängeln und den Eindruck erwecken, als wollten sie alle gleichzeitig rein.
Rambo: „Umzingeln ist wohl nicht.“
Neo: „Ich hasse die Zwischenwelt.“

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Noch eine Idee für einen Cartoon
Eine Anzahl Profifußballer sitzen ganz entspannt um den Elfmeterpunkt herum. In der Mitte, genau auf dem Punkt, steht eine Bong und ein paar der Männer rauchen einen Joint.
Am Spielfeldrand sind der Trainer und der Co-Trainer zu sehen.
Trainer: „Hast du denen gesagt, sie sollen die Abwehr dicht machen?“

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Eine Idee für einen Cartoon
Zu sehen ist ein junger Mann, der auf dem Bürgersteig geht und seinen Hund Gassi führt. Sein Blick ist auf das Handy in seiner Hand gerichtet, während sein Hund ihn in diesem Moment auf die Straße zieht.
Neben dem jungen Mann ist auch eine alte Dame auf dem Bürgersteig zu sehen. Sie geht an einem Rollator und schaut den jungen Mann an. Und sagt: „Na, online?“

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